乏 fá arm
arm; fehlend; müde
Wie es entstand
Ein Fuß, der gerade auf sein Ziel zugeht, rückwärts geschrieben, um ein neues Zeichen zu bilden. Nicht geradeaus, nicht ankommen: was fehlt, und das heißt arm sein.
So wird es verwendet
- Gebundener Charakter mit zwei getrennten Bedeutungen, je nach Zusammensetzung.
- „Mangeln“: 缺乏 (quēfá, es fehlt an - förmlich, steht bei abstrakten Nomen wie 缺乏经验 quēfá jīngyàn, Erfahrung fehlt).
- „Müde“: 疲乏/乏力 (pífá/fálì, erschöpft, kraftlos) - in der Alltagssprache heißt Müdigkeit aber fast immer 累 (lèi), nicht 乏.